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Historie zur Brennerei | Brennerei Eickelberg
Meilensteine

Dietrich Eickelberg gründet die Kornbrennerei Eickelberg in der Oberstraße 43 in Bochum Langendreer.

Nachfolger Arthur Eickelberg gliedert eine Wacholderbrennerei und Likörfabrik an die Brennerei an.

Neubau des Brennereigebäudes mit Erweiterung der Produktionsanlagen. Dazu wurde Brennereitechnik aus anderen Brennereien eingekauft.

Einstellung des Betriebs im letzten Kriegsjahr, nachdem einige Wirtschaftsgebäude, darunter die Wacholderbrennerei, zerstört wurden.

Die Stadt Bochum stellt die Brennerei Eickelberg (mitsamt der Brennereitechnik)unter Denkmalschutz.

Verleihung des Westfälischen Preises für Denkmalpflege.

Historie

Brennerei Eickelberg

Im Bochumer Stadtteil Langendreer befindet sich die seit 1989 unter Denkmal-
schutz stehende Brennerei Eickelberg. Sie bewahrt mit der fast vollständig erhaltenen Brennereitechnik aus dem beginnenden 20. Jahrhundert ein einzigartiges industriekulturelles Erbe.

Familienbetrieb über drei Generationen

Gründer der Brennerei war Dietrich Eickelberg, der hier ab 1866 hochwertigen Korn anstelle des sonst gebräuchlichen Kartoffelschnaps produzierte. 1924 vergrößerte sein Nachfolger Arthur Eickelberg den Betrieb und schloss eine Wacholderbrennerei und Likörfabrik an.

1935 wurde die Brennerei erweitert und komplett neu auf den Fundamenten der alten Brennerei errichtet. Der damals entstandene Bau ist bis heute erhalten. Bis 1980 – mit kurzzeitiger Unterbrechung während des 2. Weltkriegs – wurde der Familienbetrieb über drei Generationen hinweg geführt.

Aufwendige Sanierung

Mit der Übergabe der Brennerei an eine neue Eigentümerin beendete die
Brennerei ihr einstiges Hinterhofdasein. 1990 begannen die Sanierungs- und Renovierungsarbeiten, bei denen die ehemalige Gaststätte Eickelberg, hinter der sich die Brennerei bis dato »versteckte«, abgerissen wurde.

Gebäudeteile wie der stattliche aber baufällige Turm wurden abgetragen und wieder aufgemauert. Dazu wurden die alten Steine einzeln gereinigt und für den Neuaufbau wieder verwendet. Der schiefstehende Schornstein musste ebenfalls gerichtet werden. Als besonders aufwändig stellte sich die Sanierung der Fensterfront dar. Hierfür wurden eigens 526 Thermopenscheiben angefertigt und eingebaut.